Über mich
Wer ich bin

Ich begleite Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Entwicklungs- und Übergangsphasen.
Meine Arbeit ist getragen von Wertschätzung, Klarheit und dem Vertrauen, dass jeder Mensch Fähigkeiten in sich trägt – auch wenn sie manchmal verschüttet oder überdeckt sind. Ich glaube, dass jeder Mensch einen eigenen Weg finden kann, der zu ihm passt.
WEGBEGLEITER ist kein Zufall.
Es ist die Essenz meiner beruflichen Erfahrungen und meiner inneren Haltung.
Mein Warum
In meiner Arbeit bin ich immer wieder Menschen begegnet, die nicht in vorgefertigte Formen passen.
Menschen mit besonderen Bedürfnissen, feinen Antennen, eigenen Denkwegen – und oft mit großen, verborgenen Fähigkeiten.
Doch nicht immer bekommen sie den Raum, den sie brauchen.
Manche beginnen, sich anzupassen.
Sie werden leiser. Angepasster. Unauffälliger.
Und verlieren dabei Stück für Stück den Zugang zu sich selbst.
Andere wehren sich – und stoßen an Grenzen.
Sie erleben Misserfolge, Zweifel, Erschöpfung.
Und irgendwann beginnt auch der Glaube an die eigenen Möglichkeiten zu bröckeln.
Ich wünsche mir Räume, in denen Menschen nicht kleiner werden müssen, um dazuzugehören.
Räume, in denen Unterschiedlichkeit nicht korrigiert, sondern verstanden wird.
Räume, in denen Entwicklung nicht an Normen gemessen wird, sondern an persönlichem Wachstum.
WEGBEGLEITER ist aus diesem Wunsch entstanden.
Ein geschützter Rahmen,
in dem Mut wieder wachsen darf,
in dem Stärken sichtbar werden,
in dem Orientierung entsteht –
und ein eigener Weg (wieder) gefunden werden kann.
Mein Weg
Ich habe lange nach meinem eigenen Weg gesucht.
Zunächst habe ich Philosophie studiert, später Soziale Arbeit – weil ich verstehen wollte, wie Menschen denken, wie Gemeinschaften entstehen und wie alles miteinander zusammenhängt.
Sechs Jahre lang begleitete ich als Integrationsfachkraft eine Lerngruppe von Schülern mit unterschiedlichen Förderbedarfen. Gerade diese Unterschiedlichkeit habe ich als große Bereicherung erlebt. Dort wurde mir immer deutlicher, wie wichtig individuelle Lernwege, klare Orientierung und verlässliche Beziehungen sind.
Parallel dazu absolvierte ich einen Fernlehrgang in Lerntherapie, weil ich verstehen wollte, wie Lernen gelingen kann.
Ein Kurs in NLP zeigte mir, wie wichtig klare Ziele sind, wie hilfreich es ist, den Blick auf das zu lenken, was funktioniert und dass nachhaltiges Lernen vor allem durch Erleben entsteht – nicht durch Erklärungen.
Vier Jahre lang arbeitete ich im Bereich der Flexiblen Hilfen und begleitete Kinder, Jugendliche und Familien im Rahmen von Schulbegleitung, Erziehungsbeistandschaft und Familienhilfe. Dort begegnete mir unter anderem ein Kind mit einer schweren Traumatisierung. Deshalb habe ich eine Fortbildung in Traumapädagogik gemacht und gemerkt, dass uns das Thema viel häufiger begegnet, als wir meistens denken.
Auch mit dem Thema Hochsensibilität habe ich mich intensiv beschäftigt und ein Bilderbuch entwickelt, um Kindern dabei zu helfen, sich selbst und andere besser zu verstehen.
Immer wieder habe ich erlebt, dass Menschen nicht an ihren Fähigkeiten scheitern, sondern an Erwartungen, Normen und Standardlösungen.
Irgendwann habe ich gemerkt, dass ich immer mehr mit diesem System hadere.
Nicht, weil die Menschen darin ihre Arbeit nicht gut machen. Sondern weil ich mir einen Ort gewünscht habe, an dem mehr Raum für individuelle Wege ist.
Einen Ort, an dem Orientierung wichtiger ist als Anpassung und Entwicklung wichtiger als Perfektion.
Aus diesem Wunsch ist Wegbegleiter entstanden.
Warum WEGBEGLEITER?
Eine Wegbegleitung ist zeitlich begrenzt.
Sie bedeutet, ein Stück mitzugehen – nicht den Weg vorzugeben.
Mein Ziel ist nicht Abhängigkeit, sondern Selbstständigkeit.
Nicht Anpassung um jeden Preis, sondern innere Stabilität und eigene Orientierung.
Wenn Menschen ihren Weg wieder spüren,
wenn Mut zurückkehrt,
wenn Selbstvertrauen wächst –
dann ist der richtige Moment gekommen, weiterzugehen.
Und genau dafür bin ich da.
Manchmal beginnt ein neuer Weg mit einem Gespräch. Wenn du magst, lernen wir uns in einem unverbindlichen Weggespräch kennen.
